KSC – Vermeidbare Niederlage gegen nicht überzeugende Wolfsburger

Zunächst reiste der KSC mit einem kleinen Hoffnungsschimmer nach Wolfsburg, denn in den fünf bisherigen Auseinandersetzungen dieser beiden Teams konnte Karlsruhe immer gewinnen.

Zunächst sah es für die Badener auch nicht schlecht aus, denn mit zwei guten Aktionen in der siebten und neunten Minute zeigten sie die Verwundbarkeit der Wolfsburger Defensive, für mehr reichte es jedoch nicht. Bis zu diesem Zeitpunkt musste Miller erst einmal eingreifen, als er einen Freistoß von Misimovic über die Latte lenkte. Millers zweite Aktion war dann aber auch schon seine letzte. Nach einem Zusammenprall mit VfL-Mittelfeldspieler Makoto Hasebe blieb Karlsruhes Nummer eins mit einer Knieverletzung am Boden liegen und musste nach einer knappen halben Stunde vom Platz getragen werden. Nachfolger Jean-Francois Kornetzky konnte seinen Kasten lediglich acht Minuten sauber halten. Dann schlug es bei dem Franzosen nach einer bosnischen Angriffskombination ein. Misimovic spielte Dzeko glänzend frei, und der Wolfsburger Angreifer hatte keine Mühe, seinen zwölften Saisontreffer zu machen.

In der zweiten Halbzeit schien der KSC wieder das Ruder in die Hand zu nehmen und spielte einige Chancen heraus, jedoch war keine davon zwingend genug um den Wolfsburger Vorsprung zu gefährden. Auch nachdem der Karlsruher Coach Ede Becker weiter Offensivkräfte brachte, war das Tor der Wolfsburger Heimmannschaft nicht in Gefahr. Bangen mussten diese jedoch trotzdem bis zum Schluss, denn der VfL konnte selber ebenfalls nicht mehr nachlegen, und so blieb es letztendlich bei einem 1:0.

Nach der nun zehnten Auswärtsniederlage wird der Kampf um den Ligaverbleib für den KSC immer schwieriger, denn nun sind sie endgültig das Schlusslicht der Tabelle.

 

Kommentare sind bei diesem Artikel derzeit nicht möglich. Schreibe mir eine E-Mail.


Über das alltäglichen Leben und Wohnen in Karlsruhe. Veranstaltungen, Fußball, Skandale bis zum Wohnungsmarkt.