KSC findet würdigen Nachfolger für Edmund Becker
Nach der Trennung von Edmund Becker hat der KSC nun einen würdigen Nachfolger gefunden. Markus Schupp soll nun die sportliche Talfahrt des Zweitligisten aufhalten und dem Team zu alter Stärke verhelfen. Nachdem der KSC im letzten Spiel unter Leitung des vorübergehend als Cheftrainer eingesetzten Markus Kauczinski seinen ersten Sieg in dieser Saison, und steht nun am vierten Spieltag mit nur vier Punkten auf dem vierzehnten Rang. Schupp hatte zuletzt von 2004 bis 2006 als Cheftrainer bei dem damaligen Zweitligaverein Wacker Burghausen und seit letzten Sommer als Assistenztrainer in Salzburg. Aktiv gespielt hat der offensive Mittelfeldspieler zwischen 1984 und 1997 bei dem 1. FC Kaiserslautern, Wattenscheid 09, Bayern München, Eintracht Frankfurt und zuletzt den Hamburger SV. Bei 351 Bundesliga-Einsätzen erzielte er 40 Tore.
In der Führungsetage des Erstliga-Absteigers herrschen unterdessen vor der vorgezogenen Jahreshauptversammlung am 30. September weiter Streit und Misstrauen: Am Mittwochabend teilten Präsident Hubert H. Raase und sein Stellvertreter Rainer Schütterle mit, bei den Wahlen nicht mehr antreten zu wollen. “Meine Mission ist beendet. Ich bin über sieben Brücken gegangen. Jetzt ist es raus, ich werde nicht mehr antreten”, sagte Raase. Als aussichtsreicher Nachfolgekandidat wird derzeit Rolf Kahn, Vater des ehemaligen Nationaltorhüters Oliver Kahn, gehandelt.
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