KSC Abstieg und Hertha BSC verpasst Champions League

Die Partie begann zunächst abwartend von beiden Seiten. Nach fünf Minuten war es die Hertha, die das erste mal gefährlich vors Tor der Karlsruher kam, doch Miller konnte den Schuss von Cicero gut parieren. Nun nahmen die Berliner an Fahrt auf. Erst versuchte sich Pantelic mit einem Kopfball, danach scheiterte Ebert mit einem Weitschuss aus 15 Metern, der knapp am Pfosten vorbeiging.

Der KSC hatte bis dahin kaum Spielanteile, doch Berlin verpasste es ein Tor zu schießen und nach einer halben Stunde begann nun Karlsruhe Druck zu machen. Zunächst vergab Sebastian Freis aus neun Metern, eine Minute später machte er es dann allerdings besser, und konnte nach einem schönen Pass von Celozzi problemlos zum 1:0 für den KSC einlochen. In der 39. Minute geschah dann die nächste entscheidende Szene, als der Berliner Torwart mit dem Ball außerhalb des Strafraums landete, und es Freistoss für den KSC gab. Genau aus diesem Freistoss gelang dann das 2:0 durch einen Kopfball von Maik Franz. Berlin wirkte nun mehr und mehr verunsichert.

Nach der Pause versuchte Hertha wieder ins Spiel zu kommen. Eine erste Möglichkeit vergab Gojko Kacar nach Pass des eingewechselten Andrey Voronin. Der Serbe kam dann zwar noch einmal zum Abschluss, das Tor machte aber wieder der KSC. Wieder flankte Celozzi von der rechten Seite, Kennedy entwischte Steve von Bergen, und versenkte den Ball aus fünf Metern im Berliner Tor. Und der KSC drückte weiter. Erst scheiterte Langkamp mit einem Kopfball, dann stand es schon 4:0. Eine Demontage für die Berliner.

Nach einer Ecke setzte sich Kennedy in der Luft durch und köpfte in den rechten Winkel. Der vierte Treffer brach den Berlinern das Genick, danach stellte das Team von Trainer Lucien Favre das Spielen ein. Der Champions League-Traum ist damit ausgeträumt. Doch auch der KSC trägt trotz des hohen Sieges Trauer, denn die Badener steigen in die zweite Liga ab.