Karlsruhe – Wohnen im Kinderland
Die Bürger der Stadt Karlsruhe waren vorbildlich beteiligt und somit kann man die Entgegennahme des mit 3.500 Euro dotierten zweiten Preises der Initiative „Wohnen im Kinderland Baden-Württemberg“ für die Würfelhäuser und die „Reihenhäuser am Innenhof“ durch Bürgermeister Michael Obert auf dem Städtebaukongress in Stuttgart von Wirtschaftsminister Ernst Pfister als gelungenes Beispiel des Miteinanders von privater Initiative und kommunaler Planung in den zwei Baugruppenprojekten im Quartier „Smiley-West“ sehen.
Auch für die breit angelegte Kinder- und Jugendbeteiligung in der Stadtteilentwicklung und außerdem für die beispielhafte Beteiligung im Zusammenhang mit der Spiel-und Freifläche „Franzosenwiese“ ging der Sonderpreis, der mit 7.500 Euro dotiert ist, in die Fächerstadt Karlsruhe.
65.000 Euro wurden insgesamt für die vom Land und der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen gestarteten Initiative zur Verfügung gestellt und von 113 Beiträgen erhielten 22 Beiträge mit ersten und zweiten Preisen, Sonderpreisen und Anerkennungen einen Teil der Summe.
Den Preis haben Stadt, Volkswohnung und die beiden Baugemeinschaften gemeinsam für ihre gelungenen Wohneigentumsprojekte in “Smiley-West” bekommen. “Dank des von Stadt und Volkswohnung initiierten modellhaften Beteiligungsprozesses konnte eine zielgerichtete Umsetzung des Baugruppengedankens erreicht werden”, hieß es in der Laudatio.
Beim Sonderpreis habe die Stadt gezeigt, auf welch vielfältige Weise junge Menschen zur Mitgestaltung in der Stadtteilentwicklung motiviert werden können. Beispielhaft sei die gemeinsame Entscheidungsfindung beim Projekt “Franzosenwiese”.