Enttäuschendes Spiel in Paderborn

Nach zwei Spielen nur ein Punkt. Das ist eindeutig zu wenig für den in der letzten Saison noch erstklassigen KSC, zumal man gegen den Aufsteiger Paderborn eine sehr schlechte Leistung an den Tag legte. Vor allem im Spielaufbau zeigte man deutliche Schwächen.

Paderborn zeigte sich gleich von Beginn an Spielfreudig und offensiv, und brachte das Tor des KSC schon nach knapp zwei Minuten in Bedrängnis, als Krause freistehend am KSC-Keeper scheiterte. Doch schon weitere zwei Minuten später verlief es für den KSC nicht mehr so glücklich. Der Paderborner Außenverteidiger Schachten lief sich nach einem Freistoß frei und konnte per Kopf zum 1:0 treffen. Und auch weiterhin blieben die Gastgeber das aktive Team. Erst nach 20 Minuten fing sich der KSC etwas, doch zwingende Torchancen blieben aus.

Stattdessen legte Paderborn nach. Wieder leitete ein Freistoß das Tor ein, danach konnte sich Wachsmuth im KSC-Strafraum den Ball völlig frei vorlegen, und zum 2:0 einlochen. Diese Führung blieb jedoch nur knapp bis zur Pause bestehen, denn der KSC hatte sowohl durch Langkamp als auch durch Fink noch gute Möglichkeiten auf einen Anschlusstreffer.

Die zweite Halbzeit begann weniger temporeich als die erste. Paderborn verwaltete nun noch sein Ergebnis und der KSC fand kein Mittel gegen die gut gestaffelte Verteidigung der Hausherren. Lediglich Paderborn hatte noch Chancen, vergab diese doch durch mangelnde Präzision.

Ansonsten geschah nicht mehr viel, Paderborn wechselte noch einen weiteren Verteidiger ein, und so konnte man das Ergebnis gegen sehr schwache Karlsruher über die Runden bringen, und den ersten Sieg in dieser Saison mit nach Hause nehmen. Der KSC hingegen muss nun endlich Anfangen Fußball zu spielen, denn mit Leistungen wie der in Paderborn, kann man das Ziel des oberen Tabellendrittels auch in einer zweiten Liga nicht erreichen.