Abstiegskampf wird für den KSC immer härter

Ausgerechnet der bisher eher erfolglose Joker der Eintracht Frankfurt, Caio, beendet vorerst die Krise der Frankfurter, während nun der KSC immer tiefer in den Abstiegskampf verwickelt wird.

Die zuvor viermal in Folge sieglosen Frankfurter gewannen durch den Treffer des teuersten Spielers der Klubgeschichte in der 54. Minute mit 1:0 das für beide Teams wichtige Spiel gegen das Kellerkind Karlsruhe. Zunächst schienen die badischen Gastgeber überlegen, konnten daraus aber nur eine gute Chance gewinnen. Gegen Ende der ersten Halbzeit passte sich die Qualität des Spiels nun den Tabellenplätzen der beiden Kontrahenten an, so wurden die Offensivbemühungen der Karlsruher Platzherren mühelos unterbunden.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde das Spiel fast abgebrochen, da im Frankfurter Fanblock Feuerwerkskörper gezündet wurden, die in der Nähe des KSC-Torwarts Markus Miller einschlugen. So führte der Schiedsrichter die beiden Mannschaften erst einmal wieder zurück in die Kabine, doch mit 5 Minuten Verzögerung begann die zweite Halbzeit dann doch noch.

Kurz nach dem verspäteten Anpfiff machte sich nun die Einwechslung des Frankfurter Jokers Caio bezahlt, der das erste und entscheidende Tor der Partie schoss. Er wechselte für satte 3,8 Millionen Euro nach Frankfurt, und war zunächst wegen seiner mangelnden Fitness in Ungnade gefallen, schoss nun jedoch den KSC weiter in die Krise. Dieser hat zwar nur einen Sieg Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, doch mit einer solchen Leistung bleiben nicht viele Hoffnungen im nächsten Jahr weiterhin erstklassig zu sein.